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Privater Rentenplaner
Altersvorsorge · erklärt

Versorgungslücke berechnen: So findest du deine Zahl

Die jährliche Renteninformation zeigt dir eine Bruttozahl — ohne Steuern, ohne Betriebsrente, ohne private Vorsorge. Ob es im Ruhestand wirklich reicht, musst du selbst herausfinden. Hier zeigen wir dir, wie.

Die Grundformel
Gewünschte Netto­rente im Ruhestand
erwartete Netto­rente (gesetzlich + betrieblich + privat)
= deine Versorgungslücke

Was genau ist die Versorgungslücke?

Die Versorgungslücke ist die Differenz zwischen dem Einkommen, das du dir im Ruhestand wünschst, und dem Einkommen, das du tatsächlich zu erwarten hast — nach Steuern, aus allen Quellen zusammen. Sie ist bei den meisten Angestellten automatisch vorhanden, weil die gesetzliche Rente allein selten reicht, um den bisherigen Lebensstandard zu halten. Wie groß sie ausfällt, ist aber höchst individuell — abhängig von Gehalt, Berufsjahren, Betriebsrente, privater Vorsorge und Wohnsituation.

In 4 Schritten zu deiner Zahl

Von Hand ist das machbar — aber mühsam

Die Rechnung selbst ist nicht kompliziert. Mühsam wird sie, sobald mehrere Quellen zusammenkommen:

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Häufige Fragen

Was ist eine Versorgungslücke?

Die Differenz zwischen dem Nettoeinkommen, das du dir im Ruhestand wünschst, und dem Nettoeinkommen, das du aus gesetzlicher Rente, Betriebsrente, privater Vorsorge und ggf. Immobilienbesitz tatsächlich zu erwarten hast.

Reicht die gesetzliche Rente allein aus?

Bei den meisten Angestellten nicht vollständig — die gesetzliche gilt als eine von mehreren Säulen, nicht als alleinige Absicherung des bisherigen Lebensstandards. Ob und wie groß die Lücke bei dir konkret ausfällt, hängt von deiner individuellen Erwerbsbiografie ab.

Ab wann sollte ich meine Versorgungslücke berechnen?

Je früher, desto mehr Zeit bleibt, um gegenzusteuern — sinnvoll ist ein erster Check bereits ab Mitte 30, spätestens aber zehn bis fünfzehn Jahre vor dem geplanten Renteneintritt.

Was, wenn ich mehrere Arbeitgeber oder Lücken im Erwerbsleben hatte?

Das macht die Handrechnung schwieriger, ändert aber nichts an der Grundformel — du brauchst nur die Summe aller Anwartschaften aus jedem Beschäftigungsverhältnis, die deine Renteninformation ohnehin ausweist.

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