Als der Rentenplaner in die Planung ging, war klar: Ein Jahres-Abo passt nicht zu einem Regal, dessen erstes Prinzip lange schlicht „Kein Abo“ hieß. Also haben wir uns die Frage gestellt, die sich vermutlich auch stellt, wer beide Tools nebeneinander sieht: Warum diesmal anders?
Warum unterscheiden sich die Preismodelle nicht wegen des Geschäftsmodells?
Der Finanzplaner rechnet mit deinen eigenen Zahlen — Einnahmen, Ausgaben, Rücklagen. Die ändern sich, klar, aber das Tool selbst muss sich dafür nicht ändern. Einmal gebaut, bleibt es richtig. Deshalb: einmalig 17 €, fertig.
Der Rentenplaner rechnet dagegen mit Werten, die der Gesetzgeber jedes Jahr neu festlegt: der aktuelle Rentenwert (ändert sich zum 1. Juli), die Beitragsbemessungsgrenze, das Durchschnittsentgelt, der Einkommensteuertarif. Ein Tool, das mit den Werten von heute gebaut wird, wäre in zwölf Monaten schlicht falsch — nicht ein bisschen ungenau, sondern faktisch veraltet.
Ein einmal gekauftes Tool, das mit veralteten Rentenwerten rechnet, wäre kein günstigeres Produkt. Es wäre ein falsches.
Welche Testfrage entscheidet über einmalig oder Abo?
Seitdem prüfen wir bei jedem neuen Tool dieselbe Frage, bevor überhaupt über einen Preis gesprochen wird: Ändern sich die Zahlen, mit denen das Tool rechnet, unabhängig von dir — durch Gesetz, nicht durch deine eigene Situation?
- Nein, wie beim Finanzplaner → einmalig
- Ja, wie beim Rentenplaner (Rentenwerte, jährlich) → Update-Abo
Der Familienplaner, an dem wir gerade arbeiten, wird aus demselben Grund ebenfalls ein Update-Abo — weil Kindergeldsatz, Kinderfreibetrag und Grundfreibetrag jährlich neu festgesetzt werden. Nicht, weil ein zweites Abo-Produkt strategisch praktisch wäre.
Was bedeutet das für unser Preis-Prinzip?
„Kein Abo“ war deshalb die falsche Formulierung für ein wachsendes Tool-Regal — nicht falsch gemeint, aber zu starr für ein Tool, das laufende Pflege ehrlich braucht. Unser Prinzip heißt seitdem „Faire Preise, ohne Tricks“: Einmalzahlung, wo eine App fertig ist und bleibt. Ein Update-Abo nur dort, wo laufende Pflege echten Wert bringt — nie als Kaufbremse, immer klar gekennzeichnet, mit Gesamtpreis, Laufzeit und Kündigungsfrist von Anfang an sichtbar.
Häufige Fragen
Weil sich die Zahlen, mit denen die Tools rechnen, unterschiedlich verhalten: Der Finanzplaner rechnet mit deinen eigenen, selbst eingetragenen Werten, die sich nicht durch Gesetzesänderungen verschieben. Der Rentenplaner rechnet dagegen mit Werten wie dem aktuellen Rentenwert, die der Gesetzgeber jährlich neu festlegt.
Der aktuelle Rentenwert, die Beitragsbemessungsgrenze und weitere Rechengrößen werden vom Gesetzgeber regelmäßig angepasst. Ohne ein laufendes Update würde der Rentenplaner mit veralteten Werten rechnen und dadurch falsche statt nur ungenaue Ergebnisse liefern.
Ja, aus demselben Grund wie der Rentenplaner: Kindergeldsatz, Kinderfreibetrag und Grundfreibetrag werden jährlich neu festgesetzt. Ein einmal gekauftes Tool würde diese Änderungen nicht mehr korrekt abbilden.
Die entscheidende Frage ist, ob sich die Rechengrundlage durch Gesetz ändert oder nur durch die eigene Situation. Ändert sich nur die eigene Situation, wie beim Finanzplaner, reicht ein einmaliger Kauf; ändern sich gesetzlich festgelegte Werte, wie beim Rentenplaner, braucht es ein Update-Abo.
Es bedeutet Einmalzahlung dort, wo eine App fertig ist und bleibt, und ein Update-Abo nur dort, wo laufende Pflege echten Wert bringt. Preis, Laufzeit und Kündigungsfrist eines Abos sind dabei von Anfang an klar sichtbar, nie als versteckte Kaufbremse.
Detlef – Smart Internet Marketing
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