Notgroschen: Wie hoch sollte er wirklich sein?

Die Standardantwort auf „Wie hoch sollte mein Notgroschen sein?“ lautet meist „3 bis 6 Monatsausgaben“ — aber diese Faustregel übergeht, dass „Ausgaben“ für unterschiedliche Lebenssituationen sehr unterschiedlich aussieht.

Warum die Pauschalzahl selten passt

Angestellte mit sicherem Job und Partner-Einkommen im Hintergrund brauchen oft weniger Puffer als Selbstständige oder Alleinverdiener mit Kindern. Die relevante Zahl ist nicht dein gesamtes Einkommen, sondern deine unvermeidbaren monatlichen Fixkosten — Miete, Versicherungen, Grundversorgung.

Notgroschen wie hoch: Eine realistischere Rechnung

Fixkosten × gewünschte Monate Absicherung (3 bei stabiler Doppelverdiener-Situation, 6 bei unsicherer Einkommenslage oder Selbstständigkeit) ergibt eine Zahl, die zu deiner tatsächlichen Situation passt statt zu einer generischen Regel.

Ein Notgroschen ist nicht zu niedrig oder zu hoch im Vergleich zu einer Faustregel — sondern im Vergleich zu deinen eigenen Fixkosten.

So behältst du die Zahl im Blick

Der Finanzplaner zeigt dir deine monatlichen Fixkosten auf einen Blick — die Basis, auf der sich dein persönlicher Notgroschen überhaupt erst berechnen lässt. Wie du den Betrag anschließend aufbaust — in welcher Reihenfolge, wo du ihn parkst — steht im Beitrag zum Notfallfonds aufbauen.

Detlef · Smart Internet Marketing

Wie hoch dein Notgroschen sein sollte, hängt von deinen Fixkosten ab — nicht von einer pauschalen Monatszahl.

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